Tipps & Tricks
Wir teilen unser Wissen aus der Praxis und geben Ihnen hilfreiche Tipps – von der Fassadenpflege bis zum richtigen Umgang mit Schimmel in Ihren vier Wänden.


1. Pflegen und sanieren Sie Ihr Gebäude frühzeitig
Warten Sie nicht, bis Risse, Verfärbungen oder Algen sichtbar werden. Eine frühzeitige Fassadenrenovation schützt Ihr Gebäude langfristig. Mit einem neuen Anstrich oder Verputz wird Ihre Fassade vor Witterungseinflüssen geschützt und die Lebensdauer kann erheblich verlängert werden. Zusätzlich können Sie Ihrem Gebäude ein zeitgemässes und frisches Erscheinungsbild verleihen.
Bei einer Besichtigung vor Ort beraten wir Sie gerne über eine fachgerechte Renovierung und erstellen Ihnen eine unverbindliche Offerte.
Hinweis: Investitionen zur Werterhaltung können voraussichtlich noch bis 31.12.2027 steuerlich abgezogen werden.
2. Wählen Sie die richtigen Materialien
Die Wahl der richtigen Materialien ist entscheidend für Qualität, Haltbarkeit und Wohnklima. Als Fachbetrieb beraten wir Sie, welche Putze und Farben sich für Ihr Projekt im Innen- wie im Aussenbereich am besten eignen.
Materialien für Putze im Innenbereich
Wir verarbeiten folgende Deckputze:
- Mineralische Putze: mit natürlichen Rohstoffen hergestellt, lösungsmittelfrei, wasserdampfdurchlässig
- Lehmputze: aus natürlichen Rohstoffen, raumklimaregulierend, wärmespeichernd
- Kunststoffputze: mit organischen Bindemitteln, wiederstandsfähig, hoch elastisch, kurze Trocknungszeit
- Decor-Putze: wasserhemmend, stossfest, lösungsmittel- und weichmacherfrei
Die Putz-Oberfläche kann im Innenbereich wie folgt gestaltet und strukturiert werden:
- Abgerieben (Kratz- und Vollabrieb)
- Gefilzt
- Geglättet
- Gespritzt
Die Körnung kann von glatt bis grob ausgewählt werden.
Materialien für Fassaden im Aussenbereich
Die verwendeten Materialien müssen widerstandsfähig und witterungsbeständig sein.
- Kalk- und Zementputze: bewährt für historische Fassaden, meist in erdigen Farbtönen
- Mineralische Putze: atmungsaktiv und dauerhaft dank Silikatfarben, die sich fest mit dem Untergrund verbinden
- Verschiedene mineralische Untergründe: Silikonharzfarben bieten hier optimalen Schutz bei hoher Farbbeständigkeit
- Nicht-mineralische Untergründe: Dispersionsfarben bilden einen geschlossenen, wasserabweisenden Film mit grosser Farbtonvielfalt
Holzfassaden im Aussenbereich
Bei Holz sind die richtige Lasur und Pigmentierung zentral. Farblose oder sehr helle Lasuren sind ungeeignet, da sie wenig bis keinen UV-Schutz bieten. Mittlere bis dunklere Farbtöne schützen das Holz am besten.
Die Oberflächenbeschaffenheit sollte bei unbehandeltem Holz gehobelt und bei behandeltem Holz möglichst rau sein. Die Kanten sollten abgerundet sein (scharfe Kanten können weniger Lasur/Farbe annehmen).
3. Beugen Sie Schimmel vor
Hier sind die wichtigsten Massnahmen, um dem Schimmel wirksam vorzubeugen:
- Richtig lüften
- 2- bis 4-mal täglich Stosslüften (5 bis 10 Minuten)
- Nicht dauerhaft kippen (kühlt die Wand aus)
- Richtiges Heizverhalten
- Räume sollten eine Raumtemperatur von 18 bis 22°C aufweisen
- Türen zwischen warmen und kühlen Räumen geschlossen halten
- Luftfeuchtigkeit kontrollieren
- Ideal: 40 bis 60 % relative Feuchte
- Bei > 60 % steigt Schimmelrisiko deutlich
- Möbel richtig platzieren
- Nicht direkt an kalte Aussenwände pressen
- Abstand: mind. 5 bis 10 cm
- Hinter grossen Möbeln (Schrank, Sofa etc.) muss Luft zirkulieren können
- Feuchtigkeit vermeiden
- Wäsche möglichst nicht in der Wohnung trocknen